
Übung für dich:
Setz dich heute bewusst hin. Nimm dir 10 Minuten nur für dich.
Schliesse deine Augen.
Stell dir dein inneres Kind vor – so, wie es sich heute zeigt.
Nicht idealisiert, nicht schöngefärbt. Sondern ehrlich.
Was trägt es in sich? Welche Stimmung bringt es mit?
Welche Wunde zeigt sich heute – ganz ohne dass du sie analysierst?
Sprich innerlich zu ihm:
Ich sehe dich.
Ich weiss, du trägst mehr, als du müsstest.
Ich weiss, du trägst unterdrückte Gefühle in dir, die heute nicht mehr passen.
Und ich bin jetzt für dich da.
Reflexionsfragen für dein Tagebuch:
Fühlst du, was das innere Kind in dir heute ausdrückt – ist es eher deins oder übernommen?
Gibt es Glaubenssätze, die du irgendwann zu deinen eigenen gemacht hast? (z. B. Ich muss alles im Griff haben. / Ich bin immer die Starke. / Ich gebe alles – für mich tut niemand etwas.)
Gibt es einen Satz, den du heute deinem inneren Kind aus deiner inneren Wahrheit sagen möchtest?
Satz des Tages:
Ich gebe meinem inneren Kind heute die Erlaubnis, nichts mehr tragen zu müssen, das nicht meiner Wahrheit entspricht.

