Warum nicht alle gleich funktionieren – Die Kraft der drei Grundenergien im Körper
- Andrea Freiburghaus

- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Vielleicht kennst du das: Du frierst schnell und brauchst Wärme – während jemand anderes im selben Raum schwitzt und sich nach Abkühlung sehnt. Oder du probierst Ernährungstipps aus, die bei anderen super funktionieren, und bei dir fühlt es sich eher unpassend an.
Genau darum geht es in meinem Video „Warum nicht alle gleich funktionieren – Die Kraft der drei Grundenergien im Körper“ in meiner Videothek. Ayurveda erinnert uns daran, dass Gesundheit kein Einheitsrezept ist. Wir sind individuell – und das darf sich auch in Ernährung, Rhythmus und Selbstfürsorge widerspiegeln.

Die drei Doshas: Vata, Pitta und Kapha
Im Ayurveda wirken in jedem Menschen drei Grundenergien (Doshas):
• Vata (Luft & Raum): Bewegung, Nervensystem, Sensibilität, Veränderung
• Pitta (Feuer & Wasser): Stoffwechsel, Verdauung, Klarheit, Umsetzungskraft
• Kapha (Erde & Wasser): Stabilität, Regeneration, Ruhe, Substanz
Wir tragen alle drei in uns – meist gibt es jedoch eine Grundqualität, die wie ein Basiston stärker prägt. Das erklärt, warum Menschen so unterschiedlich auf Temperatur, Stress, Essen und Lebensrhythmus reagieren.
Konstitution – und das, was gerade jetzt wirkt
Ayurveda schaut nicht nur auf deine Grundkonstitution, sondern auch auf dein aktuelles Gleichgewicht. Denn das kann sich verändern – je nach Jahreszeit, Stress, Schlaf, Verdauung, Energielevel oder emotionaler Belastung.
So kann z. B. jemand, der grundsätzlich viel Pitta mitbringt, in einer intensiven Phase deutlich mehr Vata zeigen (Unruhe, Schlafprobleme). Oder Kapha wird stärker, wenn Erschöpfung und „Schwere“ überhandnehmen. Diese Sichtweise ist oft sehr entlastend: Du bist nicht „zu empfindlich“ oder „zu wenig diszipliniert“ – dein System reagiert nachvollziehbar.
Warum Ernährung nicht für alle gleich ist
Viele Empfehlungen klingen, als müssten sie für alle passen. Ayurveda sagt: Nein – weil Menschen unterschiedlich gebaut sind.
• Vata-geprägt: friert schneller, reagiert sensibel auf Unregelmäßigkeit → profitiert oft von Wärme, Rhythmus, nährenden Mahlzeiten.
• Pitta-geprägt: schwitzt schneller, hat viel inneren Antrieb → profitiert oft von Kühlung, Pausen, weniger Schärfe/Überhitzung.
• Kapha-geprägt: ist häufig stabil und ruhig, kann aber in Trägheit kippen → profitiert oft von Aktivierung, Leichtigkeit, Bewegung.
Es geht nicht um Schubladen – sondern um Selbstverständnis. Und genau daraus entstehen die Schritte, die wirklich zu dir passen (auch dann, wenn du schon vieles ausprobiert hast).
Mini-Check-in: Was zeigt sich bei dir gerade?
Wie reagierst du auf Stress?
• unruhig, nervös, schlaflos → eher Vata
• hitzig, kritisch, reizbar → eher Pitta
• schwer, antriebslos, zurückgezogen → eher Kapha
Was brauchst du intuitiv?
• Wärme & Halt → Vata
• Ruhe & Abkühlung → Pitta
• Bewegung & Leichtigkeit → Kapha
Gratis 20‑Minuten‑Kennenlerngespräch (Freitag 09:00–11:00)
Wenn du herausfinden möchtest, welche Dosha-Qualitäten dich grundsätzlich prägen und was dein System im Moment braucht (z. B. bei Verdauung, Stress, Erschöpfung oder wiederkehrenden Beschwerden), dann nutze gern mein neues Angebot:
Gratis 20‑Minuten‑Kennenlerngespräch – jeweils freitags zwischen 09:00 und 11:00 Uhr. Du kannst dich direkt über das Formular anmelden und deinen Termin auswählen:




Kommentare