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Bilder von Frau beim Meditieren, Porträt, Journaling

Zurück zu dir - Impulse für deinen Herzensweg

Öffentlich·9 Weggefährt:innen

Andrea Freiburghaus
Andrea Freiburghaus

Wenn dein (inneres) Kind einfach nur ein „Ich sehe dich“ braucht

Ich wurde nicht von meinen Kind getriggert - sondern von meinen eigenen Schmerz

In meiner Praxis hatte ich neulich eine Begegnung mit einer Frau, die mir erzählte, dass ihr Kind in der Schule immer wieder geärgert wird.


Ich fragte sie:

„Was löst das bei Ihnen aus?“


Sie antwortete sofort:

„Es tut mir weh.“


Dann fragte ich:

„Was machen Sie dann?“


Sie sagte:

„Ich versuche, es zu beruhigen, zu erklären. Ich sage ihm, dass es nicht schlimm ist, dass es okay ist…“


Und dann durfte ich ihr etwas spiegeln:


Vielleicht braucht das Kind nicht immer nur Erklärungen.

Sondern oftmals nur ein:

Ich sehe dich.

Ich verstehe dich.

Ich weiss, wie weh das tun kann.“

Und einen Arm, der einfach hält.


Manchmal brauchen unsere Kinder genau das,

was unser eigenes inneres Kind nie bekommen hat:

Echtes Mitgefühl.

Nicht Lösung. Nicht Analyse.

Sondern Nähe.


Wenn wir in solchen Momenten präsent bleiben –

auch wenn es weh tut –

heilen zwei Kinder gleichzeitig:

das eigene.

und unser eigenes, inneres.


✍️ Erinnere dich an eine Szene aus deiner Kindheit, in der du dich allein mit einem Gefühl gefühlt hast. Was hättest du dir damals gewünscht zu hören?

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